Bürgerinitiative gegen Abholzung von 130 Hektar Wald: Wirtschaftlicher Unsinn und Naturschutz

In der kleinen Gemeinde Grabow formiert sich eine Bürgerinitiative, die gegen die geplante Abholzung von 145 Hektar Wald protestiert. Diese Fläche soll einem neuen Gewerbegebiet weichen, doch die Gegner des Projekts sehen darin nicht nur einen ökologischen Verlust, sondern auch einen wirtschaftlichen Fehlgriff.

Wirtschaftlicher Unsinn

Die Argumentation der Bürgerinitiative basiert auf der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass neue Gewerbegebiete zwangsläufig zu wirtschaftlichem Wachstum führen. In Wahrheit zeigt sich ein gegenteiliger Trend. Laut der Creditreform Wirtschaftsforschung gab es im ersten Halbjahr 2024 in Deutschland 11.000 Unternehmensinsolvenzen. Dies entspricht einem Anstieg von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als 8.470 Insolvenzen registriert wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die wirtschaftliche Unsicherheit und das rückläufige Interesse an neuen Gewerbeflächen.

Die Vorstellung, dass ein Gewerbepark das wirtschaftliche Rückgrat einer Region stärken kann, ist daher mit Vorsicht zu genießen. In vielen Fällen bleiben solche Gebiete ungenutzt oder werden nur teilweise belegt, was zu einem weiteren finanziellen Defizit führt. Es scheint, dass der Landrat, der dieses Projekt vorantreibt, eher an seinem persönlichen Vermächtnis interessiert ist, als an den tatsächlichen Bedürfnissen der Gemeinde.

Naturschutz als Naherholungsgebiet

Neben den wirtschaftlichen Argumenten spielt auch der Naturschutz eine zentrale Rolle in der Debatte. Der Wald ist nicht nur ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern auch ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bewohner der Region. In einer Zeit, in der die Bedeutung von Natur und Erholung immer mehr in den Vordergrund rückt, ist es umso wichtiger, solche Flächen zu schützen und zu erhalten.

Die AFD-Fraktion in Grabow hat sich klar positioniert und unterstützt den Erhalt der insgesamt 195 Hektar Wald. Sie betonen, dass der Wald unser Kapital ist und nicht die Rodung für einen Gewerbepark. Es ist auch schon ein Stück Humor nötig, dass Grabow eine Bürgermeisterin (Frau Bartels) hat, die Tourismus studiert haben soll und dennoch dem Treiben nicht nur zu sieht, sondern auch zustimmt. Statt auf Tourismus zu setzen.

Fazit

Die geplante Abholzung von 145 Hektar Wald zugunsten eines neuen Gewerbegebiets in Grabow stößt auf erheblichen Widerstand. Die Bürgerinitiative, unterstützt von der AFD-Fraktion, argumentiert, dass die wirtschaftlichen Vorteile nicht nur fragwürdig, sondern in der aktuellen wirtschaftlichen Lage nahezu absurd sind. Gleichzeitig wird der immense Wert des Waldes als Naherholungsgebiet und ökologischer Schatz betont.

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die Argumente der Bürgerinitiative ernst nehmen und den Plan zur Abholzung überdenken. Denn die Zukunft sollte nicht in der Zerstörung unserer natürlichen Ressourcen liegen, sondern in ihrem Schutz und ihrer nachhaltigen Nutzung.

Unterschreiben Sie die Petition zum Erhalt des Waldes in Grabow an der B5 und Autobahn.
Hier bitte die PETITION unterschreiben. https://chng.it/VQJxNLnSXr
Gerne können Sie auch in das Reisebüro Schwarz in Grabow kommen und Ihre Unterschrift abgeben. Unterschriftenliste liegt aus.


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