Stadt wollte mit Gewalt den „Lichterstand“ vom Hotel Stadt Hamburg abräumen

Nachdem gestern, am 24.03.2021, Gastronomen, Hoteliers, die Eventbranche und andere Touristiker vor dem Schweriner Schloss ihrem Frust über den andauernden Dauerlockdown Ausdruck verliehen, gab es heute in Grabow eine besondere Aktion.

Unter dem Slogan „Grabow leuchtet“ hatte die Stadt Grabow alle Gewerbetreibenden dazu aufgerufen, zu zeigen, dass es sie noch gibt. Diesen Anlass nutzte das Hotel Stadt Hamburg, mitten in der Innenstadt gelegen, um auf die besonders prekäre Lage der Hotellerie und Gastronomie aufmerksam zu machen: Ein aufgestellter beleuchteter Sarg und Kreuze, die Handel, Bildung, Kultur, Sport, Reisen usw. darstellen sollten, wurde direkt vor der Tür aufgestellt, Plakate mit dem Aufdruck „Die Gastro stirbt“, wurden aufgehängt. Es ist keine Verschwörungstheorie, dass mehr als 2 Millionen Arbeitsplätze im Tourismus und der Gastronomie in Gefahr sind. Das ist die blanke Realität!
Aber obwohl nicht nur die Touristik, sondern auch Handel, Kultur und die Bildung am Ende sind, schließen die Landesregierung und unser Landrat, Stefan Sternberg, weitere Öffnungsschritte aus.
Teure Hygienekonzepte, die im vergangenen Jahr entwickelt wurden und nachweislich wirkten, sind nichts mehr wert. Und während Frisöre systemrelevant sind (es sei ihnen von Herzen gegönnt!), liegen andere Branchen seit Monaten brach und dürfen trotz guter Konzepte, die durch die Verbände und Unternehmen vorgelegt wurden, nicht öffnen.

So ist es doch verständlich, dass Hoteliers, die ihr Unternehmen ihr Leben lang aufgebaut haben, deren ganze Familie davon lebt, die unverschuldet durch die Entscheidungen der Politiker in Not geraten, sich nun Gehör verschaffen wollen.

Von unserer Landesregierung wurden sie gestern in Schwerin nicht erhört. Der Lockdown geht weiter.
Was tut man also? Man nutzt jede Chance, gesehen und wahrgenommen zu werden. Das war doch Ziel des Lichterfest- Ersatzes, das die Stadt Grabow mit „Grabow leuchtet“ schaffen wollte. Oder etwa nicht?

Doch dann das: Nur wenige Minuten, nachdem die Aktion startete, wollte das Ordnungsamt sie schon wieder beenden. Familie Schmuhl wurde eindringlich aufgefordert, den Sarg wegzuräumen und die Schilder zu entfernen. Als man dies verneinte, rückte ein Trupp des Bauhofes an um den Sarg auf einen LKW zu laden und ihn mitzunehmen. Auch dies verhinderte Familie Schmuhl. Daraufhin wurde die Polizei gerufen, die die Daten der Anwesenden aufnahm.

Wo sind wir nur? Die Demokratie ist am Ende, wenn man seine Meinung nicht mehr öffentlich mitteilen darf!

3 Kommentare zu “Stadt wollte mit Gewalt den „Lichterstand“ vom Hotel Stadt Hamburg abräumen

  • 06/04/2021 um 14:31
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    Weder der Landrat, die Bürgermeisterin, die Polizisten noch die Angestellten des Ordnungsamtes erarbeiten auch nur einen einzigen Euro mit ihren Händen. Sie verwalten das Steuergeld der Bürger. Der Bürger ist nur der Steuerzahler. Und reichen die Steuern nicht mehr aus, so werden die Steuern erhöht. Diese Verwalter bedienen keinen Kunden, denn sie haben keine Kunden. Sie lesen ihren Gästen nicht die Wünsche von den Augen ab. Diese Verwalter legen sich nicht für ihre Kunden ins Zeug. Keiner dieser Verwalter dürfte in Grabow noch etwas zu kaufen bekommen. Sollen sie doch weit fahren und weit laufen.
    Liebe Fam. Schmuhl, lasst Euch von diesen Bütteln und Mitläufern des Systems nicht einschüchtern und unterkriegen.

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  • 29/03/2021 um 19:34
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    Recht hat er!!! Wieso wollt ihr die Wahrheit nicht sehen?! Wieso muss zu sowas gleich die Polizei kommen?! Mach weiter so!!!!!!! Die Gastronomie stirbt und er hat es symbolisiert! Respekt!!!

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  • 28/03/2021 um 17:17
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    Das ist eine Frechheit macht weiter so

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